Inhalt

   Spuk im Schweinestall (18.04.2026)

Spielort:

 2025 11 01 spielort gruppe hafenstadt

Gruppe: Kelvin, Reo, Mo, Malfenion, Qwäx, Benjen, A-Nee, Ananda, Medicus Thedosius, Elayoe, Adhara

Bericht von Theodosius 

Auf dem Weg zu der Unterkunft erinnere ich mich noch einmal an das letzte Abenteuer:

Bevor wir in Buchtmünde ankamen, übernachteten wir in dem Gasthaus vom Elli. Dort trafen immer mehr Flüchtlinge aus Buchtmünde ein, die erzählten, dass Buchtmünde brenne. Jemand habe dort einen Elben getötet und aus Rache hätten andere Elben Buchtmünde niedergebrannt. Dann tauchten vor uns auch noch zwei Elben auf, die zuerst ihre üblichen Spielchen mit uns trieben. Als es gefährlich wurde, haben einige meiner Gefährten die Elben angegriffen und konnten sie sogar töten! Dabei hatten sie nur ihre üblichen Waffen! Noch nie habe ich davon gehört oder sogar miterlebt, dass jemand einen Elben töten kann!

Daraufhin waren alle im Gasthaus in Aufruhr und wollten nur weg, um dem Zorn der Elben zu entgehen. Elli versprach, uns zu einer anderen Unterkunft zu führen. Dabei schlossen sich uns noch drei der Flüchtlinge aus dem Gasthaus an.

Ich werde aus meinen Gedanken gerissen, als uns Elli ankündigt, hinter der nächsten Biegung liege die Unterkunft. Was ich sehe, erfüllt mich mit ungläubigem Staunen. Dort liegt ein Gehöft, von dem alle Gebäude bis auf eines abgebrannt sind! Elli teilt uns mit, dass dort vor vielen Jahren der Bauer alles niedergebrannt habe und selbst in den Flammen umgekommen sei. Nur der ehemalige Schweinestall ist noch intakt. Dort sollen wir nächtigen! Hinzu kommt, dass Elli erzählt, seit dem Brand spuke es dort. Niemand habe sich seitdem dort hineingewagt. Nun, das ist doch mal eine Herausforderung und ein Dach über dem Kopf ist besser als gar keins!

Als wir den Schweinestall betreten, empfängt uns erst einmal Dunkelheit, denn alle Fenster sind verriegelt. Im Licht, welches durch die Tür hineinfällt, kann man eine auf dem Boden liegende Person sehen. Ich untersuche sie sofort und stelle fest, dass es eine Frau ist, deren rechte Hand und linker vorderer Halsbereich mit einem großen Blutfleck bedeckt ist. Ein Puls ist nicht mehr zu fühlen, die Leiche ist aber noch warm und auch die Farbe der Haut lässt darauf schließen, dass sie noch nicht lange tot ist. Je länger wir uns in dem Raum aufhalten, desto unwohler wir uns, bis alle dort schwindlig und danach bewusstlos werden.

Nach einiger Zeit wache ich und alle anderen wieder auf, zum Glück unversehrt. Aber was ist das:   Die Leiche bewegt sich aus dem Schweinestall heraus! Wenn jemand versucht, sie zu berühren oder mit einer Waffe nach ihr zu schlagen, löst sie sich in Luft auf – nur um einige Zeit später wieder zu erscheinen. Auch unsere drei Begleiter aus dem Gasthaus sterben nun nacheinander und stehen als Leichen wieder auf. Dann noch diese merkwürdigen Geräusche aus dem Schweinestall: Ein Jammern wie von einem Kind, die Melodie einer Spieluhr und Glockenschläge.

Kelvin erfährt, dass es sich bei den Leichen nicht um Geister handelt. Ich trete in Kontakt zu Nelja Ovela, welche die Seelen beim Übergang zum Reich des Todes begleitet und habe die Eingebung, dass sie nichts tun kann, weil es sich nicht um verirrte Seelen handelt. Auch A-Nee befragt ihre Gottheit und bekommt die Antwort, sie solle sich an das halten, was sie sieht. Der Versuch von Kelvin, mit Hilfe meines magischen Heiler Messers einen Hinweis zu bekommen, bringt auch nichts ein.

Die Leichen werden zunehmend aktiver und verschwinden nun nicht mehr sofort. Wenn man sie berührt, greift man aber wie durch Luft. Sie tauchen außerdem oft mit drohend in den Händen gehaltenen Waffen auf, verletzen aber niemanden. Ich mache einen Selbstversuch und lasse einen von ihnen agieren, der sich hinter meinem Rücken befindet. Mir passiert nichts.

Schlechter ergeht es Elli: Sie liegt mit einer blutigen Wunde am Kopf auf dem Boden, atmet noch, doch schon kurz darauf ist kein Puls mehr zu fühlen und sie ist tot. Die Wunde scheint von einem Dolch zu sein. Verfärbungen im Halsbereich lassen darauf schließen, dass er vergiftet war.

Inzwischen taucht auch immer häufiger ein in ein weißes Gewand gekleideter kleiner Mann auf, der die ganze Zeit lacht, als wenn er irre wäre.

Auf dem Boden vor dem Schweinestall entdecken wir ein kleines Säckchen. Kelvin, Benjen und Reo beschließen, es zu verbrennen – keine gute Idee! Der daraus entstehend Qualm betäubt alle in der Nähe, auch mich.

Als ich erwache bekomme ich mit, dass der weiße Mann durch einen Wurfdolch am Fuß verletzt wurde und seine Blutspur in den Schweinestall führt. Einige Gefährten folgen der Spur und entdecken hinter einer Wand einen niedrigen versteckten Gang. Dadurch gelangen sie zu einer Kammer, in welcher der nach wie vor lachende weiße Mann hinter einem Tisch sitzt, auf dem sich ein zusammengerolltes Leder mit verschiedenen kleinen Fläschchen befindet.  Vor ihm auf dem Boden liegen alle toten und wieder auferstandenen Leichen.

Die Gefährten zerren den Mann nach draußen und nehmen die Lederrolle mit, die Kelvin später mir anvertraut.  So liegt er nun auf dem Boden mit zwei blutigen Wunden am Fuß und im Rücken. Ich eile hinzu und verbinde die Wunden des Mannes. Meine Ehre gebietet mir, jedem Verwundeten zu helfen. Kurz darauf tritt Reo an den Mann heran und enthauptet ihn mit einem Schwerthieb! Er sei ein Mensch, kein Geist, der für seine Taten gerichtet werden müsse. Als ich ihn frage, wer ihm das Recht gebe, jemanden zu richten, baut sich Adhara drohend vor mir auf. Auch sie halte es für richtig, den Mann zu richten und sei dazu als Adlige auch befugt.

Ich ziehe mich lieber zurück, um nicht von ihr angefallen zu werden, behalte jedoch dies Ereignis in Erinnerung, auch das niemand sonst hiergegen protestiert hat. Ich werde zukünftig darauf achten, hier eigenmächtiges Tun zu verhindern. Was gefährlich für mich sein kann, wenn ich mich mit einem hochgerüsteten Gotteskrieger oder einer Werwölfin anlege. Ein anderer, der dazu neigt, ungefragt Menschen zu töten, ist dieser Malfenion, wie ich hörte. Auch sonst lebt es sich in einer Gruppe, die zwei Elben tötet, gefährlich – obwohl ich kein Freund der Elben bin, eher das Gegenteil.

Wir beratschlagen dann, wohin wir weiterziehen wollen und werden uns einig, in Richtung der Pilzmarschen zu gehen, um dort die andere Gruppe zu treffen. Dazu wollen wir erst einmal den Wachtposten am nordwestlichen Ende des Langen Sees erreichen und diesen möglichst umgehen. Der kürzeste Weg zu den Pilzmarschen führt am nördlichen Rand des Langen Sees entlang.

 

Bericht von Elli

kommt noch ...

Der Weg nach Seeheim (Baronie Herwig Teil 5 (12.-14.06.2026)

 

Bericht von Taron
Gruppe: Xariv, Milamber, Aprum, Rowinja, Taron, Rook, Gisla, Amlug, Raul, Tyra

 

Nachdem wir gut einen Tag Richtung Westrup unterwegs waren und es langsam dämmerte kam plötzlich aus dem Unterholz
ein Mann gestürmt. Als er uns sah rief er das wir schnell von hier verschwinden sollten. Etwas war hinter ihm her.
Als ich genauer hinschaute sah ich wieder diese komischen Pflanzenwesen, auf die wir auch schon gestoßen waren. Nur
waren es diesmal mehr und sie waren gut bewaffnet. Wir folgten erstmal seinem Rat und eilten schneller weiter. Unterwegs
stellte er sich uns als Patreyu Ästerot vor und erzählte uns von einer alten Zollstation, in der wir einen Schlafplatz finden
könnten und einigermaßen sicher wären.

Als wir bei der Zollstation ankamen begrüßte uns eine Dame, augenscheinlich eine Adelige, die sich als Gertrude von Möwenstein vorstellte. Sie schien hier wirklich ganz
allein zu leben, denn die Station wirkte aufgegeben und es war sonst niemand da. Sehr merkwürdig.

Kurze Zeit später tauchten die Pflanzenwesen bei der Zollstation auf und wir lieferten uns einen ersten Kampf. Aber
es kamen immer mehr und mit vier Streitern konnten wir ihnen nicht wirklich viel entgegen setzen. Ich bekam den
Schlag von einem großen Streitkolben ab und hörte sofort das Krachen in meinem Arm. Definitiv gebrochen.
Wir wehrten noch ein paar ab, zogen uns in das Hauptgebäude zurück und verbarikadierten uns. Xariv kümmerte sich um die Verletzungen.
Rowinja hatte mehrer Schnitte abgekommen und er nähte die Wunden. Bei mir konnte er die Knochen in meinem
Arm wieder richten und mit einem Verband fixieren, damit sie normal zusammenwachsen konnten. Ich spürte das mein Wolf
quasi am durchdrehen war. Einmal wegen der Schmerzen und natürlich durch den frischen Blutgeruch, der mir in die Nase stieg.
Rowinja meinte sie müsse deshalb raus damit er sich beruhigt. Ich wollte ihr noch sagen das es vielleicht keine gute Idee ist aktuell,
aber da wa sie schon draußen. Also alle wieder raus und weitere Pflanzenwesen abwehren.

Wir hielten nicht lange durch und mussten uns wieder verbarikadieren. Jetzt überlegten wir was wir weiter machen. Patreyu erzählte uns
das er Pflanzenforscher ist und diese Wesen zuerst nicht so agressiv reagierten. Erst als er etwas rot leuchtendem zu Nahe gekommen war, reagierten sie so,
als hätte man in ein Wespennest gestochen. Bei seinen Forschungen im Wald sah er auch neuartige Pflanzen, die er vorher noch nie gesehen hatte. Sie sollen
wie von anderen, rötlichen, Pflanzen überwuchterte Pflanzen ausgesehen haben. Das waren zumindest schon mal ein paar Anhaltspunkte.

Die Pflanzenwesen kamen noch mehrfach und wollten rein, klopften und kratzten von draußen. Ein paar mal gingen wir auch raus und vertrieben sie wieder,
aber die Erschöpfung wurde immer größer. Die Adelige bot uns an die Nacht im Keller zu verbringen. Er solle noch sicherer und vor allem ruhiger sein.
Wir nahmen das Angebot an, gingen in den Keller. Gertrude verriegelte die Tür und wir legten uns erstmal schlafen.

Am nächsten Morgen beratschlagten wir erstmal was wir machen und es gab viel zu tun.

Patreyu brauchte Proben von den neuen Pflanzen um sie zu untersuchen und evtl. eine Art Gift herstellen, weitere Pflanzenwesen mussten abgewehrt werden,
Rowinja sollte herausfinden wo dieses rote Leuchten zu finden ist.

Leider schafften wir es nicht an die Kugel mit dem roten Leuchten heran zu kommen. So beschlossen wir aufzugeben und uns erstmal mit der anderen Gruppe in Seeheim zu treffen. Schnell packten
wir alles zusammen und machten uns auf den Weg.

 

Aber zumindest haben wir ein wenig Wissen mitgenommen:

  • Die Pflanzenwesen scheinen von uns zu lernen. Sie haben jetzt sogar eine Art Klick-Sprache.
  • Sie leuchten von Innen rot.
  • An Nacken sitzt etwas, dass über "Wurzeln" in den Menschen eindringt und sein Nervensystem ersetzt.
  • Mit den neuen Pflanzen und Xarivs Eisenoxid lässt sich ein Pflanzenmittel herstellen, um sie zu töten (Muss in den Nacken geträufelt werden)
  • Es scheint eine Art Mutterpflanze zu geben (rot leuchtende Kugel)

Und es kam die Vermutung auf das das irgendwie mit den Pilzmarschen zusammenhängt.

  Eine Seefahrt die ist lustig (15.08.2026)

Spielort:

 2026 08 15 spielort gruppe hafenstadt

Gruppe: Kelvin, Reo, Mo, Malfenion, Qwäx, Benjen, A-Nee, Ananda, Medicus Thedosius, Elayoe, Adhara

Bericht von Kelvin

folgt....

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